20.08.2021

Stiftung unterstützt Arbeit der Caritas im Bereich der Existenz- und Wohnraumsicherung

LAHNSTEIN - Allen Grund zur Freude hatte jetzt Joachim Grämer, Leiter des Fachbereichs Existenzsicherung beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn. Im Haus St. Christophorus in Lahnstein, einer Facheinrichtung für Menschen ohne Wohnung, überreichte ihm Walter Hartlich, Vorsitzender des Stiftungsbeirates der Caritas-Stiftung Westerwald-Rhein-Lahn, einen Scheck in Höhe von 30.952 Euro. Das Geld ist in zwei Teile gegliedert und dient der Unterstützung der Bereiche Existenz- sowie Wohnraumsicherung.

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Mit dem ersten Teilbetrag, nämlich 12.952 Euro, werden die Mehrkosten für die Betreuung der Notschlafstelle in Lahnstein finanziert.

 

Diese wurde vor gut einem Jahr in Kooperation mit dem Ordnungsamt, der Polizei, der katholischen Pfarrei Sankt Martin, der Stadt Lahnstein und des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn eingerichtet „und wird seither rege genutzt“, wie Grämer im Rahmen der Spendenübergabe berichten konnte.

 

Alleine im vergangenen Winter zählte man dort circa 60 Übernachtungen. „Um die Notschlafstelle auch langfristig unterhalten zu können, werden Spenden dringend benötigt“, betonte der Einrichtungsleiter vom Haus St. Christophorus und bedankte sich herzlich beim Stiftungsbeirat für die großzügige Zuwendung.

 

 

Ihr Kontakt

Holger Pöritzsch

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Philipp-Gehling-Straße 4
56410 Montabaur

Spende kommt der Notschlafstelle und einer neuen Fachberatungsstelle in Lahnstein zugute

„Das Hilfsangebot läuft gerade erst an und wurde geschaffen, um Menschen bei Wohnungsnotfällen beratend zur Seite zu stehen“, wie Joachim Grämer erläuterte. Eine Fachberatungsstelle „Wohnraumsicherung“ befindet sich in Lahnstein (Caritasverband), die andere in Diez (Diakonie).

Die Caritas-Stiftung Westerwald-Rhein-Lahn wurde 2010 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Arbeit der Caritas für die Menschen in der Region zu unterstützen. Dabei geht es um die Sicherung der bewährten Einrichtungen und Dienste, aber auch um neue Arbeitsbereiche und Projekte, die in Zukunft notwendig sein werden. Kinder und Familien erhalten ebenso Unterstützung wie Pflegebedürftige, pflegende Angehörige, Alte und Kranke oder Menschen mit Behinderungen. Bei der Caritas-Stiftung Westerwald-Rhein-Lahn handelt es sich um eine regionale Stiftung unter dem Dach der Caritas-Gemeinschaftsstiftung im Bistum Limburg.

In den vergangenen rund zehn Jahren förderte die Stiftung bereits zahlreiche Projekte wie „Frühe Hilfen“, „Gesprächsgruppe Scheidungskinder“, „Special Olympics“ oder den „Gesprächskreis Demenz“. Über die Ein- und Ausgaben der Caritas-Stiftung wacht ein ehrenamtlich arbeitender Stiftungsbeirat, dem aktuell neben dem Vorsitzender Walter Hartlich (Lahnstein) Pfarrer Heinz-Walter Barthenheier (Montabaur), Schwester Angela Bianchet ADJC (Dernbach), Reinhard Labonte (Eitelborn) sowie Caritasdirektor Frank Keßler-Weiß angehören.

Der Beirat entscheidet außerdem auch über die satzungsgemäße Verwendung der Stiftungsmittel, so wie jetzt im Fall der beiden Projekte in Lahnstein. „Karitatives, soziales Engagement ist angesichts der zunehmenden gesellschaftlichen und gesamtwirtschaftlichen Probleme so wichtig wie nie. Mit der Caritas-Stiftung Westerwald-Rhein-Lahn wollen wir den Schwächsten in der Gesellschaft helfen“, unterstrich Walter Hartlich bei der Scheckübergabe im Haus St. Christophorus das primäre Ziel der Stiftung. Damit die Stiftung die Unterstützung der Arbeit der Caritas für die Menschen in der Region weiter ausbauen kann, ist sie auf Zustiftungen und Spenden angewiesen, betonte der Vorsitzender des Stiftungsbeirates.

Bild: Walter Hartlich (links), Vorsitzender des Stiftungsbeirates der Caritas-Stiftung Westerwald-Rhein-Lahn, übergab den symbolischen Scheck mit einer Spende in Höhe von 30.952 Euro an Joachim Grämer, Leiter des Fachbereichs Existenzsicherung beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn und Einrichtungsleiter im Haus St. Christophorus. 

Letzte Aktualisierung

20.08.2021

Aktuelles aus dem Bistum

Flutkatastrophe: 100.000 Euro Soforthilfe

Limburg - Das Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband spenden 100.000 Euro an die Betroffenen der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands. Gleichzeitig rufen beide zu Spenden auf.

Referent*in Fundraising (w/m/d) 50%, mit dem Schwerpunkt Fördermittel und Stiftungswesen

Wir lieben Fundraising - Sie auch? Dann sind Sie bei uns richtig!

250.000 Euro für die Beratungsdienste der Caritas - Diözesancaritasverband und Bistum Limburg richten Corona-Fonds ein

Limburg/Wiesbaden/Frankfurt/ Wetzlar/Taunus/ Westerwald - Damit Notfälle nicht warten müssen: Der Caritasverband für die Diözese Limburg e. V. und das Bistum Limburg haben einen eigenen Corona-Fonds „Beratung“ aufgelegt. Insgesamt 250.000 Euro werden für die Psychologischen Beratungsdienste der Caritas, die in der Corona-Pandemie einen enormen Anstieg der Anfragen verzeichnen, bereitgestellt. „Not sehen und handeln – gemäß unserem Leitwort können wir mit unserem gemeinsamen Corona-Fonds nun kurzfristig und unbürokratisch die Beratungskapazitäten der Caritas ausweiten. Auch mit derzeit sinkenden und niedrigen Inzidenzen werden wir weiter mit den Auswirkungen der Pandemie konfrontiert sein“, erklärt Diözesancaritasdirektor Jörg Klärner.

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