25.11.2022

Verantwortung für die Welt von morgen

Limburg – Es ist nie zu früh, letzte Dinge zu ordnen und sich zu fragen: Was bleibt, wenn man selbst nicht mehr da ist? Für viele Menschen sind karitative Werte, für die sie im Leben eingestanden haben, auch im Nachlass wichtig. Sie möchten über den Tod hinaus etwas Gutes bewirken, damit sie die Welt von morgen verantwortungsvoll mitgestalten können. Auf dem Weg dahin gibt es einige hilfreiche Tipps, die wir übersichtlich zusammengefasst haben.

News Bild 6790

Rechtzeitig Vorsorgen

 

Viele Menschen wollen selbst bestimmen, wer sie im Falle einer Krankheit vertritt oder wie ihr Lebensende aussehen soll. Daher ist es wichtig, noch zu Lebzeiten vorzusorgen und abgesichert zu sein. Denn ein plötzlicher Unfall oder eine schwer verlaufende Erkrankung kann jeden jederzeit treffen und unvorhergesehene Ereignisse können dazu führen, dass wir nicht mehr selbst entscheiden können. Für jede volljährige Person ist daher eine Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung sowie eine Patientenverfügung hilfreich, um für sich selbst vorzusorgen.

 

In diesen Dokumenten wird zum Beispiel festgelegt, wie jemand in welcher Krankheitssituation medizinische behandelt werden möchte und welche Behandlungen nicht in Frage kommen. Bei einer Vorsorgevollmacht werden wichtige Punkte geregelt und festgelegt – darunter Finanzen, die Organisation der Pflege und notwendige Anträge.

 

 

 

Die Erbquote im Blick

Ein Testament bietet die Möglichkeit, den sogenannten letzten Willen nach eigenen Wünschen zu gestalten. Darin wird bestimmt, was mit dem Nachlass geschehen soll, wer die Erben sind und was sie bekommen sollen sowie wann der Erbfall eintritt. Es gibt somit Gewissheit, dass der persönliche Nachlass in die richtigen Hände gelegt wird und dass die Familie und die Liebsten bedacht werden. Mit einem Testament können auch Hilfen für bedürftige Menschen gewährleistet werden. Vielen Menschen ist dies überhaupt nicht bekannt. Der Gesetzgeber garantiert allerdings stets Ehepartner*innen, Kindern, Adoptiveltern und Kindern einen Anspruch auf den Pflichtteil, also auf eine gesetzliche Mindestbeteiligung am Erbe. Wie die persönliche Erbquote tatsächlich ausfällt, was frei gestaltet werden kann, das kann einfach und unkompliziert mit dem Testamentrechner der Caritasstiftung berechnet werden.   

Sinnvoll vererben

Wer Gutes tun möchte, braucht kein großes Vermögen. Anders als beispielsweise bei einer eigenen Stiftung, kann mit einem Testament auch bei kleinem Vermögen, wie über eine Zustiftung oder einen Stiftungsfonds, etwas von dem weitergeben, was einem im Leben wichtig war.
Es bietet einen Weg, sich sinnstiftend und zielgerichtet vorzubereiten. Erblasser*innen, die eine gemeinnützige Organisation oder Stiftung testamentarisch bedenken, sorgen dafür, dass ihr gesellschaftliches Engagement nachhaltig weiterlebt.

Fundiertes Wissen ist ein erster und wichtiger Schritt, um den eigenen Nachlass richtig zu ordnen und erfolgreich zu gestalten. Auf unserer Webseite bieten wir ein breit gefächertes Informationsangebot sowie kostenlose Download-Materialien zu den Themen Vorsorgen, Testament und Stiften.

Zum Testamentratgeber

Zur digitalen Vorsorgemappe

Zur Checkliste Patientenverfügung

Zur Checkliste Vorsorgevollmacht

Zur Checkliste Testament

Zum Stiftungsratgeber

Letzte Aktualisierung

29.11.2022