24.08.2020

Unterstützung für Schwangere, (werdende) Eltern und Familien in der Corona-Krise

WIESBADEN - Die Corona-Pandemie stellt schwangere Frauen, werdende Eltern und Familien mit Babys und Kleinkindern vor besondere Herausforderungen: Neben der üblichen Aufregung und den vielen Fragen, die vor und nach der Geburt oder in den ersten Lebensjahren eines Kindes entstehen, kommen nun Ängste und Sorgen bezüglich des Virus, aber auch existenzielle und finanzielle Probleme hinzu.

News Bild 2511

Doch nicht nur für die (werdenden) Eltern ist die Corona-Pandemie eine große Herausforderung. Auch die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle sind stark gefordert: Einerseits müssen und sollen die Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus beachten werden. Andererseits möchten alle so gut wie möglich in dieser krisenhaften Zeit für die Schwangeren, die (werdenden) Eltern und ihre Kinder erreichbar und ansprechbar sein.

 

Unsere Arbeit in der Schwangerschaftsberatung, bei den Gruppenangeboten, dem Babylotsenangebot, im SkF AnziehTreff und bei den Familienpatinnen wurde durch das Kontaktverbot massiv eingeschränkt. Schnell mussten Lösungen her: In rasanter Geschwindigkeit wurden die Voraussetzungen geschaffen, Telefon- und Videoberatungen durchzuführen, und die Nutzung von Messenger-Diensten wurde ausgeweitet. Da die Babylotsinnen nicht mehr vor Ort in der Geburtsklinik tätig sein durften, wurde eine Hotline für die frisch gebackenen Eltern eingerichtet.

 

Wichtige Informationen und Anregungen für die Beschäftigung mit den Babys und Kleinkindern wurden (teils mehrsprachig) für alle abrufbar in eine Cloud gepackt und diese regelmäßig aktualisiert. Sogar die gute, alte Briefpost kam zu Einsatz: Anträge und Formulare zur Beantragung von Mitteln der „Bundesstiftung Mutter und Kind“ sowie ein Mutmach-Brief gingen an die Klientinnen. Die wichtige Nachricht all dieser Bemühungen war: Wir lassen euch nicht allein – wir sind für Euch da!

 

Ihr Kontakt

Dr. Marina Schmitt

Geschäftsführerin
Platter Straße 80
65193 Wiesbaden

Wieder im Einsatz für junge Familien

Wir sind sehr glücklich, dass wir in vielen Bereichen nun wieder – wenn auch unter veränderten Bedingungen – persönlich für unsere Klientinnen da sein können! Die Eltern-Kind-Angebote im SkF FamilienTreff sind auf eine bestimmte Personenzahl beschränkt und nur auf Anmeldung zugänglich. Viele Aktivitäten finden draußen statt oder in größeren Räumlichkeiten, um die Abstandsregelungen einzuhalten. Auch Schwangerenberatungen sind wieder persönlich möglich. Der SkF AnziehTreff hat ebenfalls wieder geöffnet – hier wird die Nachfrage nach Unterstützung nun durch eine Terminvergabe kanalisiert.

 

Die Babylotsinnen sind wieder im St. Josefs-Hospital aktiv und unterstützen die frischgebackenen Eltern. Und die ehrenamtlichen Familienpatinnen treffen sich zunehmend wieder persönlich mit den von ihnen begleiteten Familien.

 

Der Wunsch, möglichst schnell wieder zum „normalen“ Arbeitsalltag zurückzukehren, wird sich in nächster Zeit sicher nicht erfüllen. Bis es soweit ist, heißt es: Sozial, kreativ und flexibel für die schwangeren Frauen, (werdenden) Eltern und Familien da zu sein!“, so Dr. Marina Schmitt, Geschäftsführerin des SkF e. V. Wiesbaden.

Letzte Aktualisierung

27.08.2020

Newsletter-Anmeldung

Mit unserem Newsletter erhalten Sie regelmäßig Informationen zu unseren Projekten, Stiftungen, Unterstützern und anderen spannenden Themen.

Aktuelles aus dem Bistum

Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband unterstützen Vereine zur Seenotrettung mit 25.000 Euro

BISTUM LIMBURG - Weltweite Krisen treiben weiterhin viele Menschen zur Flucht über das Mittelmeer. Allein 2020 ertranken dabei nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration IOM 1426 Menschen. 2021 sind es bereits 306 Personen (Stand 30. März). Das Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband Limburg unterstützen deshalb zwei Seenotrettungsvereine mit 25.000 Euro. 15.000 Euro gehen an Sea-Eye e.V in Regensburg, 10.000 Euro an SOS MEDITERRANEE Deutschland e.V. Beide NGOs sind mit Schiffen und freiwilligen Helfern im Mittelmeer tätig. Im April will Sea-Eye e.V. ein weiteres Schiff namens „Sea-Eye 4“ in die Region entsenden, an dem auch das Bündnis United4Rescue beteiligt ist.

Philippinen nach Taifun auf Hilfe angewiesen

BISTUM LIMBURG - Der Taifun „Vamco" nahm tausenden Menschen ihr Zuhause und sorgte am Samstag, 14. November 2020, für Überschwemmungen im Großraum Metro Manila auf den Philippinen. Zur Katastrophenhilfe stellen das Bistum Limburg und der Caritasverband für die Diözese 50.000 Euro bereit. „Vamco“ ist bereits der fünfte Taifun in einem Monat, der auf die Küsten der Philippinen trifft.

Hilfe für Beirut - Bistum Limburg und Diözesancaritasverband spenden 50.000 Euro

BISTUM LIMBURG - Die Explosionen in Beirut sind eine Katastrophe für den Libanon und die Menschen, die dort leben. Um ihnen beizustehen und Solidarität zu zeigen, spenden das Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband 50.000 Euro an Caritas International.