23.08.2021

Unterstützung für Menschen in Wohnungsnot

RHEIN-LAHN-KREIS - Immer mehr Menschen sind von Wohnungslosigkeit betroffen oder laufen Gefahr, Wohnraum zu verlieren. Tendenz – steigend! Um diesen Menschen in Wohnungsnot, bei Wohnungslosigkeit und den damit verbundenen Notlagen und Krisen Beratung und Unterstützung anbieten zu können, hat das rheinland-pfälzische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie zu Beginn dieses Jahres die Förderung von insgesamt fünf Fachberatungsstellen zur Wohnraumsicherung auf den Weg gebracht.

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Neben den Städten Kaiserslautern und Landau sowie den Landkreisen Mainz-Bingen und Birkenfeld, gibt es ab sofort auch im Rhein-Lahn-Kreis gleich zwei Anlaufstellen für Betroffene.

 

Die erste Fachberatungsstelle Wohnraumsicherung im Rhein-Lahn-Kreis ist ein Gemeinschaftsprojekt des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn und des Diakonischen Werkes Rhein-Lahn und ist in Diez und Lahnstein gleich an zwei Standorten zu finden.

 

Dank der Kooperation kann so der gesamte Landkreis besser abgedeckt werden. Kim Wagenbrenner (Diakonie) ist Ansprechpartnerin für die Verbandsgemeinden Diez, Aar-Einrich und Nastätten, während ihr Kollege Daniel Seeliger (Caritas) Hilfe- und Ratsuchenden aus den Verbandsgemeinden Bad-Ems-Nassau, Loreley sowie der Stadt Lahnstein zur Verfügung steht.

 

 

Ihr Kontakt

Holger Pöritzsch

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Philipp-Gehling-Straße 4
56410 Montabaur

Diakonie und Caritas bieten ab sofort gemeinsame Fachberatungsstelle Wohnraumsicherung im Rhein-Lahn-Kreis an

„Unser Beratungsangebot ist kostenlos und richtet sich an alle von Wohnungslosigkeit bedrohten und betroffenen Menschen. Des Weiteren zielt das Hilfeangebot darauf ab, Betroffene zu unterstützen, die zum Beispiel in kommunalen Notunterkünften untergebracht sind oder in unzumutbaren Wohnverhältnissen leben“, erklärt Daniel Seeliger. „Das primäre Ziel der Fachberatungsstelle ist es, den Verlust von Wohnraum präventiv zu verhindern oder bei bereits eingetretener Wohnungslosigkeit diesen Menschen den Weg in ein sicheres und geschütztes Umfeld zu ermöglichen“, ergänzt Kim Wagenbrenner. Die Beiden unterstützen aber nicht nur die Betroffenen selbst, sondern sind auch Ansprechpartner*in für Behörden und Ämter, wenn diese mit Menschen in Wohnungsnot oder Obdachlosigkeit zu tun haben.

Schwerpunkte der Beratungsarbeit sind insbesondere die Sicherung von Wohnraum durch die Kontaktaufnahme zu Vermietern und Leistungsbehörden, falls möglich die Vermittlung kurzfristiger Übernachtungsmöglichkeit in Notunterkünften und Herbergen, die Vermittlung und Hilfe bei der Beschaffung von Wohnraum, die Beratung und Begleitung bei der Inanspruchnahme kurzfristiger existenzsichernder Ansprüche, die Klärung von weitergehenden Ansprüchen aus der Sozialgesetzgebung und Unterstützung bei deren Durchsetzung und die Beratung bei persönlichen und sozialen Problemen sowie die Entwicklung möglicher Perspektiven.

Die zunächst für zwei Jahre befristete Förderung für die Fachberatungsstelle zur Wohnraumsicherung wird zu 75 Prozent vom Land Rheinland-Pfalz sowie zu 25 Prozent vom Rhein-Lahn-Kreis getragen. Damit sind allerdings noch nicht sämtliche Kosten des neuen Angebots gedeckt. Der darüber hinausgehende Bedarf wird von der Caritas und der Diakonie durch Eigenmittel und über Spenden erbracht.

Bild: Kim Wagenbrenner (Diakonisches Werk Rhein-Lahn) und Daniel Seeliger (Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn) bilden das Team der neuen Fachberatungsstelle Wohnraumsicherung im Rhein-Lahn-Kreis. Sie sind ab sofort Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner für Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind oder Gefahr laufen, Wohnraum zu verlieren.

Weitere Infos gibt es bei:

Kim Wagenbrenner, Diakonisches Werk Rhein-Lahn, Wilhelm-von-Nassau-Park 11, 65582 Diez, Telefon 0151/51674665, E-Mail: kim.wagenbrenner(at)diakonie-rhein-lahn.de

Daniel Seeliger, Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn, Gutenbergstraße 8, 56112 Lahnstein, Telefon 0170/1806817, E-Mail: daniel.seeliger(at)cv-ww-rl.de

Letzte Aktualisierung

25.08.2021

Aktuelles aus dem Bistum

Flutkatastrophe: 100.000 Euro Soforthilfe

Limburg - Das Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband spenden 100.000 Euro an die Betroffenen der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands. Gleichzeitig rufen beide zu Spenden auf.

Referent*in Fundraising (w/m/d) 50%, mit dem Schwerpunkt Fördermittel und Stiftungswesen

Wir lieben Fundraising - Sie auch? Dann sind Sie bei uns richtig!

250.000 Euro für die Beratungsdienste der Caritas - Diözesancaritasverband und Bistum Limburg richten Corona-Fonds ein

Limburg/Wiesbaden/Frankfurt/ Wetzlar/Taunus/ Westerwald - Damit Notfälle nicht warten müssen: Der Caritasverband für die Diözese Limburg e. V. und das Bistum Limburg haben einen eigenen Corona-Fonds „Beratung“ aufgelegt. Insgesamt 250.000 Euro werden für die Psychologischen Beratungsdienste der Caritas, die in der Corona-Pandemie einen enormen Anstieg der Anfragen verzeichnen, bereitgestellt. „Not sehen und handeln – gemäß unserem Leitwort können wir mit unserem gemeinsamen Corona-Fonds nun kurzfristig und unbürokratisch die Beratungskapazitäten der Caritas ausweiten. Auch mit derzeit sinkenden und niedrigen Inzidenzen werden wir weiter mit den Auswirkungen der Pandemie konfrontiert sein“, erklärt Diözesancaritasdirektor Jörg Klärner.

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