01.06.2020

„Neue Autorität“ – Spektakuläre neue Wege in der Erziehung

FRANKFURT - Pressegespräch zum Kick-Off der „Neuen Autorität“ im Familienzentrum Monikahaus: Damit Kinder sich gut entwickeln, benötigen sie die besondere Förderung und Forderung. Bei sogenannten „Systemsprengern“ reicht das nicht aus. Gerade im Umgang mit gewalttätigen, regressiven und als herausfordernd erlebten Verhaltensweisen brauchen sie einen stabilen, verlässlichen und wertschätzenden Rahmen für ihre Erziehung.

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In Beziehung zu bleiben, ein klares Gegenüber und transparent im Vorgehen zu sein, ist Voraussetzung für den Umgang mit diesen Kindern und Jugendlichen. Sie müssen spüren, dass sie sicher begleitet werden: „Wir sind da und wir bleiben da und reagieren in Ruhe.“

 

Diese Art der Erziehung nennt man „Neue Autorität“. Ursprünglich entwickelt hatten das Konzept Haim Omer und Arist von Schlippe. Der Ansatz basiert auf einer sehr wertschätzenden Haltung und ermöglicht es gleichermaßen Eltern wie Pädagogen, im Konfliktfall, wieder handlungsfähig zu werden.

 

Im Monikahaus bilden die Experten Bruno Körner und Maria Wiprich-Hadulla vom Systemischen Institut für Neue Autorität (SyNA) seit April 2019 die Mitarbeiter*innen und Leitungskräfte des Bereichs Kinder- und Jugendhilfe im Familienzentrum fort.

 

In den Bereichen Erziehungshilfe und Kinder- und Familienzentrum erfahren die pädagogischen Mitarbeiter*innen in Übungen, Eskalationsprozesse zu identifizieren, auszusteigen, zu deeskalieren und in der Beziehungsverantwortung zu bleiben.

 

Ihr Kontakt

Angelika Angermeier

Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Kriegstraße 32 - 36
60326 Frankfurt

Es geht also nicht um Macht und Kontrolle, sondern um Beziehung und Verbindung. Dieser Weg in der Pädagogik ist spektakulär und neu. Und neu und einmalig ist auch, dass das Familienzentrum Monikahaus seine Mitarbeiter*innen im Bereich der Frühen Hilfen und Kinder- und Familienzentrum darin fortbildet. 

Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) Monikahaus

Vor über 100 Jahren als Fürsorgeverein für gefährdete Frauen und Mädchen gegründet, unterhält der Sozialdienst katholischer Frauen Frankfurt e.V. im Frankfurter Stadtteil Gallus das Familienzentrum Monikahaus. Unter einem Dach bieten wir, die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ein breites Spektrum ambulanter, teilstationärer und stationärer Hilfen an. Grundlage unserer Arbeit ist das christliche Verständnis vom Menschen, jeden in seiner Einzigartigkeit und Würde anzunehmen.

Letzte Aktualisierung

12.10.2020

Aktuelles aus dem Bistum

Flutkatastrophe: 100.000 Euro Soforthilfe

Limburg - Das Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband spenden 100.000 Euro an die Betroffenen der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands. Gleichzeitig rufen beide zu Spenden auf.

Referent*in Fundraising (w/m/d) 50%, mit dem Schwerpunkt Fördermittel und Stiftungswesen

Wir lieben Fundraising - Sie auch? Dann sind Sie bei uns richtig!

250.000 Euro für die Beratungsdienste der Caritas - Diözesancaritasverband und Bistum Limburg richten Corona-Fonds ein

Limburg/Wiesbaden/Frankfurt/ Wetzlar/Taunus/ Westerwald - Damit Notfälle nicht warten müssen: Der Caritasverband für die Diözese Limburg e. V. und das Bistum Limburg haben einen eigenen Corona-Fonds „Beratung“ aufgelegt. Insgesamt 250.000 Euro werden für die Psychologischen Beratungsdienste der Caritas, die in der Corona-Pandemie einen enormen Anstieg der Anfragen verzeichnen, bereitgestellt. „Not sehen und handeln – gemäß unserem Leitwort können wir mit unserem gemeinsamen Corona-Fonds nun kurzfristig und unbürokratisch die Beratungskapazitäten der Caritas ausweiten. Auch mit derzeit sinkenden und niedrigen Inzidenzen werden wir weiter mit den Auswirkungen der Pandemie konfrontiert sein“, erklärt Diözesancaritasdirektor Jörg Klärner.

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