06.07.2021

„Natur pur“ erfreut Kinder und Eltern

Wirges - In der Integrativen Caritas-Kindertagesstätte St. Franziskus haben die Mädchen und Jungen jetzt die Gelegenheit, die Natur mit allen Sinnen zu erleben. Rund um die Einrichtung in der Bergstraße 21 in Wirges ist ein naturnaher Bereich entstanden, der den Kindern die Natur als einen unendlich wertvollen und schützenswerten Lebensraum näherbringen soll. Das Ganze ist Teil des Projektes „Natur pur – mit allen Sinnen“, das die Wirgeser Kita vor einiger Zeit ins Leben gerufen hat.

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Kinder entdecken in der Natur unendlich viele Erlebnisräume und erleben einen Spielraum, der ihrer Phantasie keine Grenzen setzt. Gemeinsam sind die Kinder unterwegs, beobachten Tiere, verstecken sich in den Büschen, genießen das Farbenspiel und die Düfte der verschiedenen Pflanzen.

 

Sie erleben wie Pflanzen wachsen, was sie dafür benötigen, ernten und verarbeiten sie. „Mit unserem Projekt wollten wir aber nicht nur den Kindern die Natur in all ihrer Vielfalt näherbringen, sondern auch die Eltern mit in das Konzept einbinden“, erklärt Kita-Leiterin Andrea Trumm.

 

So war unter anderem geplant, dass die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern Hochbeete bauen und anlegen. Die Corona-Pandemie hat dies bisher aber leider verhindert und die Beete wurden durch Hausmeister Stefan Langewiesche errichtet und von den Kindern alleine bepflanzt. Sobald es die Situation wieder erlaubt, werden aber auch die Eltern mit eingebunden.

 

Ihr Kontakt

Holger Pöritzsch

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Philipp-Gehling-Straße 4
56410 Montabaur

Insektenhotel, Gemüsebeete, Obststräucher und mehr bereichern Alltag in der Integrativen Caritas-Kindertagesstätte St. Franziskus in Wirges

Schon jetzt gibt es rund um die Integrativen Kindertagesstätte St. Franziskus einiges zu sehen und zu entdecken. In den Hochbetten wurden unter anderem Radieschen, Möhren und Pflücksalat, aber auch verschiedene Kräuter gepflanzt. Jede der sechs Kita-Gruppen hat eine Patenschaft für ein Beet übernommen. „Die Kinder sind für die Pflege der Pflanzen selbst verantwortlich. Natürlich freuen sich schon jetzt alle auf die erste Ernte“, berichtet Andrea Trumm. Zu den Gemüsebeeten gesellen sich überall „fruchtige Naschecken“ mit Obststräuchern, an denen Stachelbeeren, Brombeeren und vieles mehr wachsen.

„Es gibt aber auch noch Apfel- und Birnbäume sowie Haselnusssträucher“, so die Kita-Leiterin. Rund um die Einrichtung blühen außerdem bunten Wildblumen, und auf dem Gelände (u.a. im U3-Bereich und im Bereich der heilpädagogischen Kleingruppe) warten Kriechtunnel aus Weiden bzw. Weiden-Tipps darauf, erobert zu werden.  Ein besonderer Hingucker ist das tolle Insektenhotel, dass die NABU-Ortsgruppe aus Hundsangen im vorderen Bereich der Kita aufgestellt hat. Hier können die Kinder den Einzug der Tiere ins Insektenhotel bewundern und sie aktiv bei der Futtersuche beobachten.

Auf ein Highlight warten die Kleinen noch sehnsüchtig: Eine Wasser-Matsch-Anlage liegt – bislang noch in Einzelteilen – bereit und wartet darauf, in Kürze aufgebaut zu werden. Dank ihr soll für die Mädchen und Jungen der Wirgeser Kita dann auch das Element Wasser erlebbar werden. Aber schon jetzt ist der Bereich rund um die Integrativen Kindertagesstätte St. Franziskus ein Erlebnis für alle Sinne. „Ziel des Projektes war es, einen Naturraum für Kinder und Eltern zu schaffen, in dem alle gemeinsam für den Schutz der Umwelt eintreten und diesen wertvollen Lebensraum schätzen lernen und erhalten“, betont Andrea Trumm abschließend.

 

Bild: Die Natur hautnah erleben: Erzieherin Jessica Beck zeigt einigen Kindern das neue Insektenhotel vor der Integrativen Kita St. Franziskus in Wirges, dass nun auf seine krabbelnden und fliegenden Gäste wartet.

Letzte Aktualisierung

06.07.2021

Aktuelles aus dem Bistum

Flutkatastrophe: 100.000 Euro Soforthilfe

Limburg - Das Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband spenden 100.000 Euro an die Betroffenen der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands. Gleichzeitig rufen beide zu Spenden auf.

Referent*in Fundraising (w/m/d) 50%, mit dem Schwerpunkt Fördermittel und Stiftungswesen

Wir lieben Fundraising - Sie auch? Dann sind Sie bei uns richtig!

250.000 Euro für die Beratungsdienste der Caritas - Diözesancaritasverband und Bistum Limburg richten Corona-Fonds ein

Limburg/Wiesbaden/Frankfurt/ Wetzlar/Taunus/ Westerwald - Damit Notfälle nicht warten müssen: Der Caritasverband für die Diözese Limburg e. V. und das Bistum Limburg haben einen eigenen Corona-Fonds „Beratung“ aufgelegt. Insgesamt 250.000 Euro werden für die Psychologischen Beratungsdienste der Caritas, die in der Corona-Pandemie einen enormen Anstieg der Anfragen verzeichnen, bereitgestellt. „Not sehen und handeln – gemäß unserem Leitwort können wir mit unserem gemeinsamen Corona-Fonds nun kurzfristig und unbürokratisch die Beratungskapazitäten der Caritas ausweiten. Auch mit derzeit sinkenden und niedrigen Inzidenzen werden wir weiter mit den Auswirkungen der Pandemie konfrontiert sein“, erklärt Diözesancaritasdirektor Jörg Klärner.

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