29.07.2021

JJ bietet 'Blended Counseling' an

FRANKFURT - Das populäre Schlagwort „Digitalisierung“ steht für einen Megatrend in der Arbeitswelt, dem sich Unternehmen und Organisationen stellen müssen. Auch in der Sozialen Arbeit hat die Digitalisierung längst begonnen. Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen haben diesen Wandel zusätzlich beschleunigt.

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Bereits während des ersten Lockdowns im März 2020 haben die Beratungsstellen unseres Vereins schnell auf die Maßnahmen zur Kontaktreduzierung reagieren müssen.

 

In kurzer Zeit ist es gelungen, den Klientinnen und Klienten ein Beratungsangebot nach dem Konzept des „Blended Counseling JJ“ anzubieten. Darunter ist die Verknüpfung von Präsenzberatung (Face-to-Face) mit internetgestützter Beratung (Onlineberatung) zu verstehen.

 

Der Blended Counseling-Ansatz beinhaltet die variable Kombination verschiedener Kommunikationsmittel: E-Mails, Chat, Skype, die Beratung in sozialen Netzwerken oder die Anwendung von Videokonferenz-Tools.

 

 

Ihr Kontakt

Sebastian Ott

Gutleutstraße 160-164
60327 Frankfurt am Main

Im Fokus der krisenbedingten Situation in den Beratungsstellen stand der telefonische Erstkontakt. Dieser wurde im weiteren Beratungsprozess durch digitale Medien wie Videochat, E-Mail, Social Media, SMS und/oder Chat ergänzt. Unsere Klientinnen und Klienten haben die verschiedenen Kontaktmöglichkeiten gut und motiviert angenommen. Auch nach dem ersten Lockdown wurden in den ambulanten Suchtberatungsstellen des Vereins die digitalen Medien weiter eingesetzt. Aufgrund der Lockerungen der Kontaktsperren konnte nun zusätzlich wieder auf Face-to-Face-Beratungen zurückgegriffen werden. Aufgrund der lehrreichen Erfahrungen in den ambulanten Suchtberatungsstellen waren wir in der Lage, auch beim zweiten Lockdown agil zu reagieren. Die digitalen Angebote traten umgehend wieder in den Vordergrund.

Die Nutzung der digitalen Medien und Blended Counseling JJ wird auch in Zukunft ein wichtiger Baustein unserer Arbeit in den ambulanten Suchtberatungsstellen sein. Ziel der Engführung von altbewährten und digitalen Settings ist die Erhöhung der Erreichbarkeit der Einrichtung. Mit attraktiven Angeboten in der digitalen Welt sollen jedoch auch neue Zielgruppen angesprochen werden. Insbesondere jüngere Menschen, aber längst nicht nur diese Zielgruppe, informieren sich heute schließlich primär über das Internet. Der einfache Zugang über die digitalen Medien bietet unseren bereits betreuten Klientinnen und Klienten erweiterte Möglichkeiten zur Inanspruchnahme personenzentrierter Unterstützungsleistungen.

Der Bedeutung des Themas entsprechend ist die Digitalisierung auch Teil unseres Qualifizierungsprogramms: In diesem Jahr werden wir mehrere Betriebliche Bildungsmaßnahmen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema digitale Beratung durchführen. Davon wiederum sollen diejenigen profitieren, die sich – auf welchem Weg auch immer − an uns wenden.

Letzte Aktualisierung

31.07.2021

Aktuelles aus dem Bistum

Flutkatastrophe: 100.000 Euro Soforthilfe

Limburg - Das Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband spenden 100.000 Euro an die Betroffenen der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands. Gleichzeitig rufen beide zu Spenden auf.

Referent*in Fundraising (w/m/d) 50%, mit dem Schwerpunkt Fördermittel und Stiftungswesen

Wir lieben Fundraising - Sie auch? Dann sind Sie bei uns richtig!

250.000 Euro für die Beratungsdienste der Caritas - Diözesancaritasverband und Bistum Limburg richten Corona-Fonds ein

Limburg/Wiesbaden/Frankfurt/ Wetzlar/Taunus/ Westerwald - Damit Notfälle nicht warten müssen: Der Caritasverband für die Diözese Limburg e. V. und das Bistum Limburg haben einen eigenen Corona-Fonds „Beratung“ aufgelegt. Insgesamt 250.000 Euro werden für die Psychologischen Beratungsdienste der Caritas, die in der Corona-Pandemie einen enormen Anstieg der Anfragen verzeichnen, bereitgestellt. „Not sehen und handeln – gemäß unserem Leitwort können wir mit unserem gemeinsamen Corona-Fonds nun kurzfristig und unbürokratisch die Beratungskapazitäten der Caritas ausweiten. Auch mit derzeit sinkenden und niedrigen Inzidenzen werden wir weiter mit den Auswirkungen der Pandemie konfrontiert sein“, erklärt Diözesancaritasdirektor Jörg Klärner.

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