05.02.2020

Initiative Allenstein im Haus der Volksarbeit hat eine neue Leitung

FRANKFURT - Die Allensteiner kennen sie und sie kennt die Allensteiner. Seit zehn Jahren arbeitet Heike Rösch nun schon als Honorarkraft, in der pädagogischen Betreuung der Freizeitreisen, der Samstagausflüge und dem Donnerstag-Treff, bei der Initiative für Menschen mit Handicap. Nun hatte sich ihre berufliche Situation so verändert, dass die Ende 2019 frei gewordene Stelle der Leitung gerade zur rechten Zeit kam und perfekt zu Röschs beruflichen Vorstellungen passte.

News Bild 2510

Die studierte Sozialpädagogin mit systemischen Ausbildungen reizte die Vielfältigkeit der Arbeit. „Alle Themen des menschlichen Lebens sind hier vereint", sagt sie. Vor allem die Direktheit und Offenheit der zu begleitenden Menschen begeistert Heike Rösch. Das habe sie sonst in keinem anderen Arbeitsfeld gefunden. Und auch ihr Privatleben lässt sich für die 55jährige, die mit ihrem Partner in Frankfurt lebt mit ihrer neuen Aufgabe gut vereinbaren. In ihrer 85-%-Stelle, wovon 35 % Leitungsaufgaben fürs Betreute Wohnen beinhalten, möchte sie mit viel Humor, der vieles leichter mache, an ihre Arbeit gehe.

 

„Bei mir finden die Alleinsteiner immer ein offenes Ohr. Ich möchte dazu beitragen, dass die Freude in der Gemeinschaft bleibt", sagt sie. Dabei weckte der Prozess zur Findung einer neuen Leitung auch Unbehagen unter den Allensteinern. Jeder Bindungsabbruch würde auch mit Verlust, Trauer und Ängsten vor einem neuen fremden Menschen einhergehen. Umso mehr  Erleichterung kehrte ein, als klar war, dass ein schon lange vertrautes Gesicht die Aufgabe übernimmt. „Die Heike macht es, die kennt uns und weiß, wie sie mit uns umgehen muss", sprach es sich schnell herum.

 

 

Ihr Kontakt

Julia Wilke-Henrich

Geschäftsführerin
Eschenheimer Anlage 21
60318 Frankfurt am Main

„Der Selbstbestimmungsgedanke ist hier besonders groß geschrieben"

„Der Allensteinrat guckt auch mir als Leitung auf die Finger. Das Mitspracherecht durchzieht sich durch alle Gremien. Der einzige Verein für Menschen mit Beeinträchtigung, wo das so ist", sagt Heike Rösch.

 

„Hier ist niemand allein, sondern findet in der Gruppe eine familiäre Umgebung, wenn beispielsweise Eltern sterben." Dabei sei mittlerweile ein würdevolles Altern ein großes Thema. Dementsprechend müssten auch die Angebote angepasst werden. „Wir werden zusammen alt", sei in der Initiative schon ein geflügeltes Wort. Für die Zukunft wünscht sich Heike Rösch einen Ausbau der festen Stellen, um das Ganze stabiler zu machen, durch den Rollenwechsel habe sie nun auch andere und mehr Möglichkeiten sich für die Einrichtung einzusetzen.

 

„Ich bin gern im HdV und so lerne ich es jetzt auch noch besser kennen. Es ist hier nicht anonym, sondern alles sehr menschlich. Ich habe begonnen, um zu bleiben", freut sich die neue IAL-Leitung. Die Begeisterung für ihren Job ist ihr anzumerken.

Letzte Aktualisierung

01.09.2020

Newsletter-Anmeldung

Mit unserem Newsletter erhalten Sie regelmäßig Informationen zu unseren Projekten, Stiftungen, Unterstützern und anderen spannenden Themen.

Aktuelles aus dem Bistum

Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband unterstützen Vereine zur Seenotrettung mit 25.000 Euro

BISTUM LIMBURG - Weltweite Krisen treiben weiterhin viele Menschen zur Flucht über das Mittelmeer. Allein 2020 ertranken dabei nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration IOM 1426 Menschen. 2021 sind es bereits 306 Personen (Stand 30. März). Das Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband Limburg unterstützen deshalb zwei Seenotrettungsvereine mit 25.000 Euro. 15.000 Euro gehen an Sea-Eye e.V in Regensburg, 10.000 Euro an SOS MEDITERRANEE Deutschland e.V. Beide NGOs sind mit Schiffen und freiwilligen Helfern im Mittelmeer tätig. Im April will Sea-Eye e.V. ein weiteres Schiff namens „Sea-Eye 4“ in die Region entsenden, an dem auch das Bündnis United4Rescue beteiligt ist.

Philippinen nach Taifun auf Hilfe angewiesen

BISTUM LIMBURG - Der Taifun „Vamco" nahm tausenden Menschen ihr Zuhause und sorgte am Samstag, 14. November 2020, für Überschwemmungen im Großraum Metro Manila auf den Philippinen. Zur Katastrophenhilfe stellen das Bistum Limburg und der Caritasverband für die Diözese 50.000 Euro bereit. „Vamco“ ist bereits der fünfte Taifun in einem Monat, der auf die Küsten der Philippinen trifft.

Hilfe für Beirut - Bistum Limburg und Diözesancaritasverband spenden 50.000 Euro

BISTUM LIMBURG - Die Explosionen in Beirut sind eine Katastrophe für den Libanon und die Menschen, die dort leben. Um ihnen beizustehen und Solidarität zu zeigen, spenden das Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband 50.000 Euro an Caritas International.