30.03.2021

Hospiz St. Ferrutius bietet ab sofort Onlineberatung an

WIESBADEN - Ab sofort bietet das Hospiz St. Ferrutius in Taunusstein seine Beratung auch online über die Beratungsplattform des Deutschen Caritasverbands an. Sterblichkeit, Tod, Trauer, Hospizkosten oder auch Pflege am Lebensende - zu all diesen Themengebieten können sich Betroffene, Angehörige oder auch nahestehende Menschen online, anonym, datensicher und kostenfrei beraten lassen.

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Das Onlineportal ist zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar und bietet gerade auch Menschen, die zeitlich sehr eingeschränkt sind oder auch zu lange Anfahrtswege haben, um zu einer Beratungsstelle zu fahren, die Möglichkeit Fragen zu stellen.

 

Die Beraterinnen der Onlineberatungsstelle sind erfahrene palliativ weitergebildete Mitarbeiterinnen im stationären Hospiz St. Ferrutius aus den Bereichen Pflege und Sozialberatung. Anfragen werden von Montag bis Freitag innerhalb von 48 Stunden beantwortet.

 

„Gerade in akuten Krisen können Fragen oder Probleme sofort über das Onlineportal abgeschickt werden ohne Rücksicht auf Öffnungs- und Sprechzeiten nehmen zu müssen", erklärt Dr. Sonja Gierhan, Sozialdienst im Hospiz St. Ferrutius.

 

Auch für Menschen mit Behinderungen oder solche, die eine Hemmschwelle bezüglich persönlicher Beratung überwinden müssen, ist das Online-Portal ein niedrigschwelliges Angebot.

Ihr Kontakt

Verena Mikolajewski

Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Friedrichstraße 26-28
65185 Wiesbaden

Die Onlineberatung ist nicht nur in Zeiten von Corona eine sinnvolle Ergänzung zur persönlichen Beratung. Sie eröffnet auch jüngeren Zielgruppen die Möglichkeit, ihre Fragen zu diesem leider viel zu verdrängtem Themenkomplex rund um die Sterblichkeit zu stellen.

 

Interessenten gelangen über die Webseite des Hospiz‘ St. Ferrutius zum Onlineberatungsportal. In der Webansicht ist ein roter Button in der rechten Spalte zu finden. In der Ansicht für Smartphone und Tablett rutscht der Button nach unten. Im Onlineportal geben sich Nutzer selbst einen Benutzernamen und wählen ein Passwort bevor sie ihr Anliegen formulieren und abschicken können. Das Onlineportal ist außerdem über den Direktlink zu erreichen: https://beratung.caritas.de/hospiz-palliativ/registration

Die Onlineberatung des Hospiz‘ St. Ferrutius wird mit 5.350 Euro von der Caritas-Gemeinschaftsstiftung im Bistum Limburg gefördert.

Letzte Aktualisierung

31.03.2021

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Aktuelles aus dem Bistum

Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband unterstützen Vereine zur Seenotrettung mit 25.000 Euro

BISTUM LIMBURG - Weltweite Krisen treiben weiterhin viele Menschen zur Flucht über das Mittelmeer. Allein 2020 ertranken dabei nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration IOM 1426 Menschen. 2021 sind es bereits 306 Personen (Stand 30. März). Das Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband Limburg unterstützen deshalb zwei Seenotrettungsvereine mit 25.000 Euro. 15.000 Euro gehen an Sea-Eye e.V in Regensburg, 10.000 Euro an SOS MEDITERRANEE Deutschland e.V. Beide NGOs sind mit Schiffen und freiwilligen Helfern im Mittelmeer tätig. Im April will Sea-Eye e.V. ein weiteres Schiff namens „Sea-Eye 4“ in die Region entsenden, an dem auch das Bündnis United4Rescue beteiligt ist.

Philippinen nach Taifun auf Hilfe angewiesen

BISTUM LIMBURG - Der Taifun „Vamco" nahm tausenden Menschen ihr Zuhause und sorgte am Samstag, 14. November 2020, für Überschwemmungen im Großraum Metro Manila auf den Philippinen. Zur Katastrophenhilfe stellen das Bistum Limburg und der Caritasverband für die Diözese 50.000 Euro bereit. „Vamco“ ist bereits der fünfte Taifun in einem Monat, der auf die Küsten der Philippinen trifft.

Hilfe für Beirut - Bistum Limburg und Diözesancaritasverband spenden 50.000 Euro

BISTUM LIMBURG - Die Explosionen in Beirut sind eine Katastrophe für den Libanon und die Menschen, die dort leben. Um ihnen beizustehen und Solidarität zu zeigen, spenden das Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband 50.000 Euro an Caritas International.