31.01.2022

Förderung für palliative Online-Beratung

Wiesbaden-Rheingau-Taunus-Kreis – Tod, Trauer und Sterblichkeit zählen in unserer Gesellschaft zu den Tabuthemen. Das geförderte Projekt des Caritasverbandes Wiesbaden-Rheingau-Taunus will zur Auseinandersetzung mit diesem Themenfeld anregen und über die Nutzung des Internets auch jüngere Zielgruppen erreichen. Die Beratungsstelle des Hospizes St. Ferrutius in Taunusstein kann auf diesem Weg helfen, Ängste abzubauen und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.

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Das Online-Beratungsportal ist zum einen über einen Direktlink erreichbar.  Zum anderen gelangen Interessent*innen über die Unterseite des Hospizes St. Ferrutius auf dem Webauftritt des Caritasverbandes Wiesbaden-Rheingau-Taunus e.V. zum Portal.

 

Dort geben sich neue Nutzer*innen selbst einen Benutzernamen und wählen ein Passwort, bevor sie ihr Anliegen formulieren und abschicken können. Benutzernamen und Passwort sind später nötig, um sich wieder einzuloggen und so die Antworten der Berater*innen einsehen zu können. Dieses Verfahren ermöglicht Anonymität und Sicherheit.

 

Gerade in akuten Krisen können Fragen oder Probleme sofort über das Onlineportal abgeschickt werden, ohne Rücksicht auf Öffnungs- und Sprechzeiten nehmen zu müssen.

 

Auch für Menschen mit Behinderungen oder solche, die eine Hemmschwelle bezüglich persönlicher Beratung überwinden müssen, zeitlich eingeschränkt sind oder einen langen Anfahrtsweg haben, ist dieses niedrigschwellige Angebot geeignet.

 

Die Beratung ist anonym, kostenfrei und datensicher.

 

 

Ihr Kontakt

Verena Mikolajewski

Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Friedrichstraße 26-28
65185 Wiesbaden

Die Berater*innen der Online-Beratungsstelle sind erfahrene palliativ weitergebildete Mitarbeiter*innen im stationären Hospiz St. Ferrutius aus den Bereichen Pflege und Sozialberatung. Anfragen werden von Montag bis Freitag innerhalb von 48 Stunden beantwortet.

Online-Beratung wird immer wichtiger

Die Online-Beratung ist nicht nur in Zeiten von Corona eine sinnvolle Ergänzung zur persönlichen Beratung. Sie eröffnet verstärkt jüngeren Zielgruppen die Möglichkeit, ihre Frage zu diesem leider viel zu stark verdrängtem Themenkomplex rund um die Sterblichkeit zu stellen.

Die in der Online-Beratung gesammelten Erfahrungen können auch in weiteren Beratungsangeboten sinnvoll eingesetzt werden. Hier werden die Kompetenzen aller ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter*innen gefördert.

Wer kann sich an die Online-Beratung wenden?

Die Beratung steht allen Menschen offen, die mit den Themen Tod, Sterben und Trauer konfrontiert sind und Beratung bei der Bewältigung der Situation benötigen. Das können Betroffene ebenso sein wie Angehörige und andere nahestehende Menschen.

Beratung und Informationen werden zu den folgenden Themen gegeben:

  • Tod
  • Trauer und Trauerbewältigung
  • Versorgung am Lebensende
  • Sterbebegleitung
  • Arbeit eines Hospizes
  • Hospizaufenthalt und damit verbundene Kosten

Über St. Ferrutius in Taunusstein:

Im Palliativzentrum St. Ferrutius sind das stationäre Hospiz St. Ferrutius, der Ambulante Hospizdienst St. Ferrutius und ein ambulanter Pflegedienst unter einem Dach vereint, um die bestmögliche Versorgung von Schwerstkranken und ihren Angehörigen zu gewährleisten. Im Hospiz St. Ferrutius werden die Bewohnerinnen und Bewohner ganz bewusst in ihrer Eigenständigkeit und ihrer persönlichen Entscheidungsfähigkeit gestärkt.

Die Fürsorge gilt neben den Bewohnerinnen und Bewohnern ebenso deren Angehörigen und Freunden. Auch sie sind von den Auswirkungen der Krankheit betroffen. Sie erhalten beim Abschiednehmen Unterstützung. Unserem karitativen Auftrag entspricht es, einer Kultur mit einer christlichen Sicht auf das Leben, das Sterben und den Tod zu leben. Selbstverständlich werden interkonfessionelle und interreligiöse Wünsche berücksichtigt.

Unsere langjährigen und umfangreichen Erfahrungen aus der Arbeit mit sterbenden Menschen und ihren Angehörigen fließen nun auch in die Onlineberatung ein.

Alle Informationen im Überblick bietet dieser Flyer der Online-Beratung.

PDF
Flyer_der_Online-Beratung

Die Caritas-Gemeinschaftsstiftung unterstützte den Ausbau der palliativen Online-Beratung mit 5.350 Euro. Dies konnte durch die Unterstützung von Spender*innen und Stifter*innen ermöglicht werden. Bitte helfen auch Sie der Caritasstiftung dabei, die Arbeit im Hospizbereich nachhaltig und sinnvoll zu fördern.

Letzte Aktualisierung

11.02.2022

Aktuelles aus dem Bistum

#30unter30: Stiftungsnachwuchs fördern

Limburg – Vom 28. bis 30. September 2022 findet in Leipzig der diesjährige Deutsche Stiftungstag statt. Die Initiative #30unter30 bietet 30 jungen Menschen unter 30 Jahren die Möglichkeit, kostenfrei an dem diesjährigen Stiftungstag teilzunehmen. In Workshops und in Begegnungen mit anderen Expert*innen aus der Branche, können sie aktiv Netzwerken und lernen, was es Neues im Bereich Stiftungswesen gibt.

Video zur „Aktionswoche Schuldnerberatung“ veröffentlicht

Limburg/Frankfurt/Wiesbaden/ Westerwald/Rhein-Lahn - Schon wieder eine Rechnung und drei Mahnungen. Die Briefe. Die vielen Briefe. Sie hätten sich schon längst kümmern müssen. Tom und Susi, so heißen die Protagonisten in einem neuen Erklär-Video, sind überschuldet. Pünktlich zur Aktionswoche Schuldnerberatung vom 30. Mai bis zum 5. Juni haben die Schuldnerberatungsstellen der Caritas im Bistum Limburg ein eigenes Erklärvideo zum Thema veröffentlicht. Die Aktionswoche steht in diesem Jahr unter dem Motto "... und plötzlich überschuldet". Das Video mit Zeichentrick-Charakter erklärt anschaulich, an wen man sich wenden kann, wie eine Schuldnerberatung abläuft, welche Unterlagen gebraucht werden und wie die Beraterinnen und Berater Hilfesuchenden zur Seite stehen.

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