05.03.2022

Drastischer Anstieg der Energiekosten – der Stromspar-Check hilft

BERLIN - Der Krieg in der Ukraine treibt die Energiepreise noch weiter in die Höhe. Menschen mit geringem Einkommen wird das noch mehr als zuvor vor existenzielle Probleme stellen, wie etwa die Frage: kochen oder heizen? Der Anteil für Strom und die elektrische Warmwasserbereitung reicht im Hartz-IV-Regelsatz schon lange nicht mehr aus. Viele Arbeitslose, Alleinerziehende, Sozialhilfebezieher*innen und auch Rentnerinnen und Rentner fürchten sich vor hohen Nachzahlungen oder Energiesperren.

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Bei stark steigenden Energiepreisen brauchen Arbeitslose und geringverdienende Menschen praktische Unterstützung – am 5. März, dem Tag des Energiesparens, und an jedem anderen Tag

 

Diese Menschen in ganz Deutschland darf man nicht im Dunkeln und Kalten sitzen lassen. Der Stromspar-Check bietet eine kostenlose Energiesparberatung, die schnell und ganz konkret hilft. „Gerade jetzt sind unsere Stromspar-Teams verstärkt für die Ratsuchenden da und können Stromsperren verhindern“, erläutert Marlene Potthoff, die das Projekt für den Deutschen Caritasverband leitet. „Wir beraten vor Ort im Haushalt, im Video-Chat und – bundesweit vernetzt – am Telefon.“ So sollen auch die Menschen erreicht werden, die kein Stromspar-Check-Büro in ihrer Nähe haben.

 

„Im Stromspar-Check ist jeder Tag ein Energiespartag – nicht nur der 5. März“, findet Frederik Lottje, Projektleiter für den Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD). „Mit viel Know-how beraten unsere Stromspar-Teams Haushalte ebenso individuell wie umfassend zum Energie- und Wassersparen aber auch zum Heizen und Lüften.“ 

 

 

Ihr Kontakt

Jessica Magnus

Referentin für Soziale Sicherung
Über der Lahn 5
65549 Limburg

Mit den Gratis-Soforthilfen wie beispielsweise LEDs, schaltbare Steckerleisten, wassersparende Duschköpfe oder Zeitschaltuhren können teilnehmende Familien damit im Durchschnitt bis zu 200 Euro im Jahr einsparen. In bundesweit mehr als 150 Städten und Landkreisen haben mittlerweile rund 390.000 Haushalte am Stromspar-Check teilgenommen und so den Energieverbrauch und damit ihre Kosten nachhaltig reduziert.

Zum Hintergrund:

Seit 2008 gibt es den bundesweiten Stromspar-Check, in dem der Deutsche Caritasverband und der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) die Bekämpfung von Energiearmut und die Erreichung von Klimaschutzzielen verknüpfen. Gefördert wird das erfolgreiche Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Weitere Informationen zum Projekt: www.stromspar-check.de/telefonberatung

Kontakt:

Deutscher Caritasverband e.V.
Nicola Buskotte
Tel.: 0221 2010-120, nicola.buskotte(at)caritasnet.de

Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) e.V.
Verena Specht
Tel.: 030 293330-207 specht(at)berliner-e-agentur.de

Letzte Aktualisierung

07.03.2022

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Unterstützung für Opfer des Krieges in der Ukraine

Limburg - Das Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband unterstützen die vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen mit 145.000 Euro. 100.000 Euro werden als humanitäre Soforthilfe Caritas International, dem internationalen Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus unterstützt das Bistum Hilfsprojekte von kirchlichen Partnern in der Ukraine und deren Nachbarländern mit 45.000 Euro.

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