27.01.2021

Digital Streetwork informiert Eltern auf Facebook

FRANKFURT - Caritas-Digitalprojekt für Kinder und Jugendliche informiert Eltern über Risiken und Möglichkeiten im Netz.

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Frankfurt am Main. Soziale Medien, Handy, Tablet und Konsolen verän-dern den Alltag von Kindern und Erwachsenen. Das bietet Chancen, aber auch Risiken.

 

Digital Streetwork, ein über zwei Jahre geführtes Digitalprojekt der Caritas in Frankfurt, soll Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten geben, die Chancen zu nutzen und sich der Risiken bewusst zu werden.

 

Dazu gehört es, besonders in Zeiten von Homeschooling, Geräte und Plattformen intelligent und kreativ für sich zu nutzen und zu verstehen. Deshalb bietet der Caritasverband auch nach Ablauf der Projektlaufzeit Tipps und Tricks, Hinweise und Artikel für Eltern rund um das Thema Kinder und Medien auf der Facebookseite @digitalstreetwork an.

 

Das Projekt „Digital Streetwork“ entstand vor zwei Jahren im Caritasverband Frankfurt aus der Idee heraus, Kinder und Jugendliche dort zu erreichen, wo sie sich aufhalten. Und dazu gehören in immer größerem Ausmaß die Sozialen Netzwerke und Plattformen.

 

Themen wie beispielsweise sicheres Surfen im Netz, die Warnung vor „Grooming“ – also dem Ansprechen von Kindern durch Erwachsene in sozialen Netzwerken – oder Demokratie und Medien wurden gemeinsam mit der Zielgruppe angegangen.

 

 

Ihr Kontakt

Clara Seipel

Externe Kommunikation
Alte Mainzer Gasse 10
60311 Frankfurt

Kinder entschieden über Projektumsetzung

Entscheidend für die konkrete Umsetzung waren die Wünsche der Kinder und Jugendlichen selbst. In Einzelgesprächen und Gruppeninterviews wurden dazu kurze Befragungen durchgeführt.

 

Im Ergebnis gab es Angebote zum Komponieren von Musik mit dem Music Maker, zum Bauen und Programmieren einfacher Roboter oder zum Aufnehmen von Minihörspielen und kleinen Filmen. Aber auch eine Einführung in die Gefahren von Social Media wünschten sich die Kinder.

Facebookseite informiert Eltern nach Projektende weiter

Die Projektlaufzeit von Digital Streetwork endete im November 2020. Durch Corona und die damit verbundenen Einschränkungen musste das Projekt stellenweise sehr flexibel durchgeführt werden und zeigte eine Schwachstelle der Digitalisierung wie unter dem Brennglas: Kinder aus finanziell schlechter gestellten Haushalten verfügten nicht durchgehend über funktionierende Endgeräte und konnten deshalb oft nicht teilhaben.


Auch nach Ende der Projektlaufzeit bleibt die Facebookseite bestehen. Dort erhalten Eltern und Interessierte aus dem Fachfeld weiterhin verschiedene Tipps und Infos rund um Kinder und Medien sowie Unterstützung in Zeiten von Homeschooling.

 

Die Seite entstand als ein Projektergebnis. Viele Eltern wünschen sich einen schnellen und leichten Zugang zu Informationen und Tipps. Auf der Facebookseite von Digital Streetwork finden sie aktuelle Warnhinweise, zum Beispiel auf gefährliche Kettenbriefe, und Tipps und Links zu relevanten Seiten.

 

Für Erzieher*innen wird ein Projektbaustein fortgeführt, indem das Thema Medien und mediengestützte Förderung in die Angebote über besondere Fördermaßnahmen an Kindertagesstätten integriert wird.

Eltern oft außen vor: Mediennutzungsverhalten von Jugendlichen

Ziel aller Projektinhalte war, mit den Kindern über ihre Mediennutzung ins Gespräch zu kommen. Dabei zeigte sich unter anderem, dass sich Kinder und Jugendliche der Gefahren im Netz oft deutlicher bewusst sind, als ihre Eltern. Für soziale Anerkennung von Gleichaltrigen entscheiden sich viele trotzdem bewusst dafür, gegen dieses Wissen zu handeln und posten intime Bilder und Livestreams in geschlossenen Gruppen.

 

Eltern sind hier meist außen vor. Deshalb entstand schlussendlich die Idee, Eltern niedrigschwellig zu erreichen und über die digitalen Themenwelten zu informieren, in denen ihre Kinder sich aufhalten. Das mündete im Sommer 2020 in der Eröffnung einer eigenen Facebook-Seite für Eltern: Digital Streetwork – Kids & Medien für Eltern.

Letzte Aktualisierung

17.11.2021

Aktuelles aus dem Bistum

#30unter30: Stiftungsnachwuchs fördern

Limburg – Vom 28. bis 30. September 2022 findet in Leipzig der diesjährige Deutsche Stiftungstag statt. Die Initiative #30unter30 bietet 30 jungen Menschen unter 30 Jahren die Möglichkeit, kostenfrei an dem diesjährigen Stiftungstag teilzunehmen. In Workshops und in Begegnungen mit anderen Expert*innen aus der Branche, können sie aktiv Netzwerken und lernen, was es Neues im Bereich Stiftungswesen gibt.

Video zur „Aktionswoche Schuldnerberatung“ veröffentlicht

Limburg/Frankfurt/Wiesbaden/ Westerwald/Rhein-Lahn - Schon wieder eine Rechnung und drei Mahnungen. Die Briefe. Die vielen Briefe. Sie hätten sich schon längst kümmern müssen. Tom und Susi, so heißen die Protagonisten in einem neuen Erklär-Video, sind überschuldet. Pünktlich zur Aktionswoche Schuldnerberatung vom 30. Mai bis zum 5. Juni haben die Schuldnerberatungsstellen der Caritas im Bistum Limburg ein eigenes Erklärvideo zum Thema veröffentlicht. Die Aktionswoche steht in diesem Jahr unter dem Motto "... und plötzlich überschuldet". Das Video mit Zeichentrick-Charakter erklärt anschaulich, an wen man sich wenden kann, wie eine Schuldnerberatung abläuft, welche Unterlagen gebraucht werden und wie die Beraterinnen und Berater Hilfesuchenden zur Seite stehen.

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