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Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn e. V.

Hilfe für den Kinderschutzdienst Rhein-Lahn

Trotz Abstand stets nah am Kind

Der Kinderschutzdienst Rhein-Lahn in Trägerschaft des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn ist die einzige Anlauf- und Beratungsstelle bei körperlicher und/oder seelischer Misshandlung, sexuellem Missbrauch oder Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen im gesamten Bistum Limburg.

 

Um das kostenfreie Angebot zu stärken und – gerade in Zeiten der Corona-Pandemie – besser auszustatten, braucht es finanzielle Unterstützung durch Spenden.

Ihr Kontakt

Holger Pöritzsch

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Philipp-Gehling-Straße 4
56410 Montabaur

Lasst unsere Kinder in diesen schwierigen Zeiten nicht allein, helft mit!

Simone Mast

Kinderschutzdienst Rhein-Lahn

Primär wollen wir mithelfen, dass Misshandlungen oder sexuelle Übergriffe aufhören. Die Bedürfnisse der betroffenen Kinder und Jugendlichen stehen dabei im Mittelpunkt“, erklären Simone Mast und Simone Kanschik vom Kinderschutzdienst Rhein-Lahn. Dabei beziehen sie die Kinder und Jugendlichen - entsprechend ihrem Alter und ihrem Entwicklungsstand - in alle Schritte mit ein und sind stets verlässliche Ansprechpartnerinnen.

 

„Unser Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen zu helfen, das Erlebte gut zu verarbeiten. Dabei ist es wichtig, darüber zu reden, ernstgenommen zu werden und Unterstützung zu finden“, berichtet Simone Mast aus der Praxis. „Wir beraten aber auch Mütter, Väter und andere Bezugspersonen, wie sie ihrem Kind bei der Verarbeitung von sexuellen Übergriffen helfen können“, fügt Simone Kanschik hinzu. Sämtliche Beratungen sind kostenfrei.

 

Der persönliche Kontakt ist wichtig

Bei ihrer Arbeit ist der regelmäßige persönliche Kontakt mit den Betroffenen für die beiden Kinderschutzdienst-Mitarbeiterinnen natürlich besonders wichtig. Gerade dies aber ist in Zeiten von Corona nicht immer ganz einfach. „Durch Corona sind wir doch sehr stark eingeschränkt, was den Kontakt angeht. Dabei brauchen viele Kinder und Jugendliche gerade jetzt eine niedrigschwellige Hilfe und Unterstützung“, betont Mast und verweist unter anderem auf die steigenden Zahlen häuslicher Gewalt während der Corona-Pandemie.

 

Um auch in der aktuell schwierigen Zeit für die Betroffenen da zu sein, erweitert der Kinderschutzdienst Rhein-Lahn nun seine technische Ausstattung und will bei der Beratung verstärkt auch auf mediale Möglichkeiten setzen.  „Unser Ziel ist es, über Videotelefonie und Onlineberatung wieder ‚näher‘ und trotzdem sicher bei den Kindern zu sein!“, unterstreichen Simone Mast und Simone Kanschik.

 

Ohne Spenden geht es nicht

Trotz Förderung durch das Land Rheinland-Pfalz sowie den Rhein-Lahn-Kreis sind die finanziellen Mittel des Kinderschutzdienstes allerdings recht knapp bemessen, sodass man auch in der Vergangenheit schon immer wieder auf Spenden angewiesen war. Beispielsweise für ein festes Beratungsangebot in Diez, von wo die meisten Anfragen herkommen. Kosten wie Miete etc. können hier nur mittels Spenden aufrechterhalten werden.

 

„Für den Dienst an sich, aber insbesondere auch für die neue technische Ausstattung benötigen wir jetzt dringend Spenden“, sagt Mast und appelliert: „Lasst unsere Kinder in diesen schwierigen Zeiten nicht allein, helft mit!“

Wir benötigen Ihre Spende zur Finanzierung von:

Personalkosten für Beratung

von Kindern und Jugendlichen, die seelische, körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren mussten

Neue technische Ausstattung

für Video-Beratung, die aufgrund der Corona-Pandemie eingeführt wurde

Beratungsangebot in Diez

Kosten wie Miete etc. können nur durch Spenden aufrecht erhalten werden